Autorinnen und Autoren

Yvonne Anders (geb. 1977), Prof. Dr. phil. habil., seit September 2019 Professorin für Elementar- und Familienpädagogik an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Seit 2012 Forschungsprofessorin des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin). 2012 bis 2019 Professorin für Erziehungswissenschaft mit Schwerpunkt Frühkindliche Bildung und Erziehung, Freie Universität Berlin. Davor Wissenschaftliche Mitarbeiterin an verschiedenen Universitäten und Forschungsinstituten, z. B. Universität Bamberg, Max-Planck-Institut für Bildungsforschung Berlin, University of London, Universität Münster. Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft, Educational Association for Research on Learning and Instruction, Gesellschaft für Empirische Bildungsforschung.

Forschungsschwerpunkte: Auswirkungen frühkindlicher und schulischer Bildungsqualität auf die kindliche Entwicklung; Professionelle Kompetenzen von frühpädagogischen Fachkräften; Umgang mit Diversität im Kindergarten und der Schule; Ansätze zur Verbesserung der familialen Anregungsqualität.


Sigrid Blömeke (geb. 1965), Prof. Dr. phil., Humboldt-Universität zu Berlin, derzeit Direktorin des Centre for Educational Measurement an der Universität Oslo (CEMO), Norwegen. 1991 Erstes Staatsexamen, 1995 Geschäftsführerin des Paderborner Lehrerausbildungszentrums, 1999 Promotion, 2001 Habilitation und Forschungspreis der Universität Paderborn, 2007 bis 2009 Gastprofessorin für Kompetenzmessung an der Michigan State University (USA), 2016 Forschungspreis der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft.

Forschungsschwerpunkte: Messung von Lehrerkompetenzen; Internationale Vergleichsstudien.


Ulrike Cress (geb. 1965), Prof. Dr. rer. soc., Dipl.-Psych., Direktorin des Leibniz-Instituts für Wissensmedien (IWM) und Leiterin der Arbeitsgruppe Wissenskonstruktion (IWM) sowie W3-Professorin an der Eberhard Karls Universität Tübingen, Fachbereich Psychologie. Studium (Diplom 1993), Promotion (2000) und Habilitation (2006) in Tübingen. Von 1994 bis 2000 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Institut für Fernstudienforschung (DIFF), von 2000 bis 2006 Wissenschaftliche Assistentin (C1) am Psychologischen Institut der Eberhard Karls Universität Tübingen und von 2006 bis 2008 Kommissarische Leiterin der Arbeitsgruppe Design und Implementation integrativer Lernumgebungen am IWM.

Forschungsschwerpunkte: Computer Supported Collaborative Learning (CSCL); Massenkollaboration; Social Software; Wissensmanagement; Embodied Interaction; Design und Evaluation digitaler Lern- und Arbeitsumgebungen.


Jasmin Decristan (geb. 1979), Prof. Dr. rer. nat., Professorin am Institut für Bildungsforschung in der School of Education, Bergische Universität Wuppertal. Von 2016 bis 2017 Akademische Rätin in der Abteilung Pädagogische Psychologie der Goethe-Universität Frankfurt. Studium der Psychologie an der Georg-August-Universität Göttingen, von 2008 bis 2016 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation (Abteilung Bildungsqualität und Evaluation) in Frankfurt am Main.

Forschungsschwerpunkte: Individuelle Förderung; Heterogenität; Unterrichtsqualität; Peer Learning; Konzeption und Evaluation von Interventionsstudien; Analyse der (differenziellen) Wirkungen von Lehr-Lernarrangements für Schülerinnen und Schüler mit besonderen pädagogischen Bedürfnissen.


Hanna Dumont (geb. 1983), Dr. phil., Studium der Psychologie, 2012 Promotion im Fach Psychologie an der Eberhard Karls Universität Tübingen. Seit 2013 Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung Struktur und Steuerung des Bildungswesens am DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation in Berlin, 2007 bis 2008 Consultant beim Centre for Educational Research and Innovation (CERI) der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), Paris, 2013 bis 2016 Fellow des College for Interdisciplinary Educational Research (CIDER), 2016 bis 2018 Fellow des Jacobs Foundation Early Career Fellowship Program.

Forschungsschwerpunkte: Soziale Disparitäten im Bildungssystem; Konsequenzen von Leistungsgruppierungen; Elterliches Engagement; Individuelle Förderung.


Eckhardt Fuchs (geb. 1961), Prof. Dr., Professor für Historische und Vergleichende Bildungsforschung, Technische Universität Braunschweig. Seit 2015 Direktor des Georg-Eckert-Instituts – Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung (GEI). 1992 Promotion, Universität Leipzig, 2004 Habilitation, Universität Mannheim, Mitarbeiter u. a. am Deutschen Historischen Institut Washington und Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte Berlin.

Forschungsschwerpunkte: Globalgeschichte der modernen Bildung; Internationale Bildungspolitik; Schulbuchforschung; Wissenschaftsgeschichte.


Hans-Peter Füssel (geb. 1949), Univ. Prof. i. R., Dr. jur., Studium der Rechtswissenschaft, Volkswirtschaftslehre und Politischen Wissenschaften. Tätigkeiten in der Schul- und Wissenschaftsverwaltung in Bremen, Hochschullehrer an Fachhochschulen in Hamburg und Bremen sowie zuletzt an der Humboldt-Universität zu Berlin, gleichzeitig Mitarbeiter in der Abteilung Struktur und Steuerung des Bildungswesens am DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation in Berlin. Mitwirkung bei der Nationalen Bildungsberichterstattung, zahlreiche Projekte und Veröffentlichungen zu Fragen des deutschen und internationalen Bildungsrechts.


Peter Gerjets (geb. 1964), Prof. Dr. rer. nat., Dipl.-Psych., seit 2003 Professor für Lehr-Lernforschung an der Eberhard Karls Universität Tübingen sowie Leiter der Arbeitsgruppe Multimodale Interaktion am Leibniz-Institut für Wissensmedien (IWM). 1994 Promotion im Fach Psychologie an der Georg-August-Universität Göttingen, 2002 Habilitation an der Universität des Saarlandes. Mitglied im Vorstand der Tübinger Graduiertenschule Learning, Educational Achievement, and Life Course Development (LEAD).

Forschungsschwerpunkte: Gestaltung von innovativen digitalen Medien, um die für ein vertieftes Verstehen von Lerninhalten nötigen kognitiven Prozesse zu unterstützen ohne kognitiv zu überlasten. Ein Fokus liegt dabei auf multiplen Informationsquellen, multimodalen Informationsumgebungen und Embodied Interaction. Methodisch stehen experimentelle Vorgehensweisen in Verbindung mit psychologischen und physiologischen Prozessmaßen im Vordergrund.


Mariana Grgic (geb. 1982), Dipl.-Soz., Studium an der Ludwigs-Maximilians-Universität München, Wissenschaftliche Referentin am Deutschen Jugendinstitut (DJI) in der Abteilung Kinder und Kinderbetreuung. Seit 2009 Mitarbeit in der Nationalen Bildungsberichterstattung, daneben Mitarbeit in weiteren Projekten, u. a. MediKuS-Studie, und laufende Promotion zu Berufsverläufen pädagogischer Fachkräfte.

Forschungsschwerpunkte: Bildung in der Familie; Pädagogische Fachkräfte in der frühkindlichen Bildung; Informelle und non-formale Bildung.


Juliane Grünkorn (geb. 1979), Dr. rer. nat., Studium für das Amt der Studienrätin mit einer beruflichen Fachrichtung in den Fächern Ernährung/Lebensmittelwissenschaft und Biologie, 1. Staatsexamen, Promotion in der Didaktik der Biologie zum Thema Modellkompetenz, seit 2017 Nationale Projektmanagerin der TALIS-Videostudie Deutschland und Wissenschaftliche Koordinatorin des Leibniz-Netzwerks Unterrichtsforschung am DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation. Von 2014 bis 2017 Wissenschaftliche Referentin am DIPF in der Abteilung Bildungsqualität und Evaluation, von 2012 bis 2013 Wissenschaftliche Mitarbeiterin zur Projektkoordination im DFG-Schwerpunktprogramm Kompetenzmodelle zur Erfassung individueller Lernergebnisse und zur Bilanzierung von Bildungsprozessen am DIPF, von 2008 bis 2012 Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Didaktik der Biologie an der Freien Universität Berlin.

Forschungsschwerpunkte: Transfer im Bildungsbereich; International vergleichende Bildungsforschung; Kompetenz.


Marcus Hasselhorn (geb. 1957), Prof. Dr. phil., Dipl.-Psych., Geschäftsführender Direktor und Leiter der Abteilung Bildung und Entwicklung am DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation in Frankfurt am Main, Vorsitzender der Sprechergruppe des Leibniz-Forschungsverbundes Bildungspotenziale (LERN), Wissenschaftlicher Leiter des Frankfurter IDeA-Zentrums. Derzeit ist er der Geschäftsführende Schriftleiter der Zeitschrift für Erziehungswissenschaft.

Forschungsschwerpunkte: Frühe Bildung; Pädagogisch-psychologische Diagnostik; Lernstörungen; Individuelle Förderung.


Kathrin Henne (geb. 1983), M. A., seit 2014 Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Assistentin des Direktors am Georg-Eckert-Institut – Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung (GEI). Studium von Geographie und Öffentlichem Recht (B.Sc.) an der Universität Hamburg, M. A. Kultur der technisch-wissenschaftlichen Welt (Schwerpunkt: Geschichte) an der Technischen Universität Braunschweig und der University of Chester, 2012 bis 2016 freie Lektorin für Schulbuchverlage.

Forschungsschwerpunkte: Historische Bildungs- und Schulbuchforschung; Geschichte internationaler Organisationen.


Friedrich W. Hesse (geb. 1948), Prof. Dr. phil., Dr. rer. nat. habil., Dipl.-Psych., Gründungsdirektor des Forschungsschwerpunktes Digitalisierung, Diversität und Lebenslanges Lernen an der Fernuniversität Hagen sowie Präsidiumsbeauftragter der Leibniz-Gemeinschaft und in dieser Funktion Scientific Co-Chair des Global Learning Council (GLC) und Leiter der Arbeitsgruppe Digitaler Wandel. Gründungsdirektor des Leibniz-Instituts für Wissensmedien (IWM, 2001-2016), Leiter der Arbeitsgruppe Wissensaustausch am IWM (2001-2019), Vizepräsident der Leibniz-Gemeinschaft (2010-2018) und Inhaber des Lehrstuhls für Angewandte Kognitions- und Medienpsychologie an der Eberhard Karls Universität Tübingen (1999-2019). Leiter der Abteilung Angewandte Kognitionswissenschaft am Deutschen Institut für Fernstudienforschung (DIFF, 1993-2000) sowie Direktor des CNRS-geförderten Laboratoire Européen de Recherche sur les Apprentissages et les Nouvelles Technologies (LERANT), Frankreich (1995-1997). Studium der Psychologie in Marburg und Düsseldorf, Promotion in Aachen, Habilitation in Göttingen. Research Fellow am Learning Research and Development Center (LRDC) sowie an der Carnegie Mellon University in Pittsburgh, USA. Initiator und Sprecher des ersten deutschlandweiten Leibniz-WissenschaftsCampus, eines
DFG-virtuellen Graduiertenkollegs, eines DFG-Schwerpunktprogrammes und einer DFG-Forschergruppe.

Forschungsschwerpunkte: Netzbasierte Wissenskommunikation und computerunterstütztes kollaboratives Lernen (z. B. Gruppenlernen unter Einsatz von Multi-Touch Screens).


Joachim Kimmerle (geb. 1976), apl. Prof. Dr. rer. nat., Dipl.-Psych. Studium der Psychologie (Diplom 2003), danach Wissenschaftlicher Mitarbeiter im DFG-Projekt Wissensaustausch mittels geteilter Datenbanken und Lehrbeauftragter an der Berufsakademie Stuttgart sowie Trainer und Berater für Personalauswahl und Personalentwicklung. Von 2007 bis 2013 Akademischer Rat in der Abteilung für Angewandte Kognitionspsychologie und Medienpsychologie der Eberhard Karls Universität Tübingen. Seit 2013 Stellvertretender Leiter der Arbeitsgruppe Wissenskonstruktion am Leibniz-Institut für Wissensmedien (IWM). Seit 2016 Außerplanmäßiger Professor am Fachbereich Psychologie der Eberhard Karls Universität Tübingen.

Forschungsschwerpunkte: Kognitive, motivationale und soziale Aspekte der kollektiven Wissenskonstruktion; Wissenschaftskommunikation; Gesundheitsbildung; Computerunterstütztes kollaboratives Lernen.


Eckhard Klieme (geb. 1954), Prof. Dr. phil., Studium der Mathematik und Psychologie, Dipl.-Mathematiker und Dipl.-Psychologe, Promotion in Psychologie, Habilitation in Erziehungswissenschaft, seit 2001 Professor für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Empirische Bildungsforschung an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main und Direktor der Abteilung Bildungsqualität und Evaluation am DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation. Mitherausgeber der Zeitschrift für Pädagogik, Mitglied im Forschungsbeirat (Visiting Panel) des Educational Testing Service (ETS) und Stellvertretender Vorsitzender des Zentrums für internationale Bildungsvergleichsstudien (ZIB).

Forschungsschwerpunkte: Schuleffektivität und Unterrichtsqualität; Leistungsmessung und -beurteilung in Schulen (large scale assessment, formative assessment); International vergleichende Bildungsforschung.


Olaf Köller (geb. 1963), Dr. phil. habil., Professor für Empirische Bildungsforschung an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und Geschäftsführender Wissenschaftlicher Direktor des IPN – Leibniz-Instituts für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik. Studium der Psychologie (Abschluss: Diplom im Jahre 1991) an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Im Jahre 1997 Promotion mit einer Arbeit zum Zusammenspiel von Motivation und Lernen. Vier Jahre später Habilitation im Fach Psychologie mit einer Arbeit zu Effekten von Leistungsgruppierungen im Schulsystem. Im Jahre 2002 Professur für Pädagogische Psychologie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Von 2004 bis 2009 Gründungsdirektor des Instituts zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB). Seit 2009 forscht und lehrt Olaf Köller in Kiel.

Forschungsschwerpunkte: Schulleistungsmessung und Untersuchung von Ursachen erfolgreichen schulischen Lernens.


Franziska Kugler (geb. 1986), M. Sc., derzeit Fachreferentin am ifo Zentrum für Bildungsökonomik, München. Studium der Betriebs- und Volkswirtschaftslehre in München und Nürnberg.

Schwerpunkte: Bildungsökonomik; Kommunikations- und Öffentlichkeitsarbeit.


Harm Kuper (geb. 1966), Prof. Dr. phil. habil., seit 2006 Professor für Weiterbildung und Bildungsmanagement an der Freien Universität Berlin. 1994 bis 1999 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Freien Universität Berlin, 2004 bis 2006 Professor für Bildungsorganisation und Bildungsmanagement an der Bergischen Universität Wuppertal, Gründungsmitglied des Wuppertaler Zentrums für Bildungsforschung und Lehrerbildung. Herausgeber der Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft.

Forschungsschwerpunkte: Institutionen und Organisationen im Bildungssystem; Bildungsmonitoring; Weiterbildungsforschung.


Kathrin Leuze (geb. 1975), Dr. rer. pol., seit 2017 Professorin für Methoden der empirischen Sozialforschung und Sozialstrukturanalyse an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, 2012 bis 2017 Professorin für Bildungssoziologie an der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover, davor Leiterin der Projektgruppe Nationales Bildungspanel (NEPS): Berufsbildung und lebenslanges Lernen am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB, seit 2008) und Juniorprofessorin für Bildungssoziologie an der Freien Universität Berlin (seit 2009). 2007 Promotion an der Bremen International Graduate School of Social Sciences.

Forschungsschwerpunkte: Soziologische Lebensverlaufsforschung mit den Schwerpunkten Hochschulbildung, Arbeitsmarkterträge, Berufe, Geschlechterungleichheit, Internationaler Vergleich.


Uta Liebeskind (geb. 1978), Dr. phil., Studium der Soziologie und Volkswirtschaftslehre an der Universität Leipzig (1997 bis 2003). Promotion 2010 an der Universität Siegen mit einer Arbeit zur universitären Lehre in Deutschland und Frankreich. Seit 2018 an der Universität Siegen. Zuvor Projektleiterin am Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) in Hannover und Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Siegen und an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg.

Forschungsschwerpunkte: Bildungs- und Arbeitsmarktforschung; Hochschulforschung; Sozialwissenschaftliche Forschungsmethoden.


Markus Lörz (geb. 1976), Dr. rer. soc., seit 2013 Akademischer Rat an der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover, davor Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Projektleiter am HIS-Institut für Hochschulforschung in Hannover (seit 2006). 2013 Promotion an der Universität Mannheim.

Forschungsschwerpunkte: Hochschulforschung; Ungleichheitsforschung; Methoden der empirischen Sozialforschung; Längsschnittdatenanalyse.


Kai Maaz (geb. 1972), Prof. Dr. phil., seit dem Wintersemester 2013/2014 Direktor der Abteilung Struktur und Steuerung des Bildungswesens am DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation und Professor für Soziologie mit dem Schwerpunkt Bildungssysteme und Gesellschaft an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Davor Professor für Quantitative Methoden in den Bildungswissenschaften an der Universität Potsdam. Bis 2010 Forschungsgruppenleiter und Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung im Forschungsbereich Erziehungswissenschaft und Bildungssysteme.

Forschungsschwerpunkte: Analyse sozialer Ungleichheitsmuster im Bildungssystem; Bildungsmonitoring und Bildungsberichterstattung; Wirkung von Reformmaßnahmen im Bildungssystem.


Sabine Martschinke (geb. 1960), Prof. Dr. phil., Professorin für Grundschulpädagogik und -didaktik. Studium des Lehramts an Grundschulen, mehrjährige Unterrichtstätigkeit an Grundschulen, 2003 bis 2007 Lehrstuhlinhaberin für Grundschulpädagogik an der Universität Passau, seit 2007 Lehrstuhlinhaberin für Grundschulpädagogik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.

Forschungsschwerpunkte: Unterrichtsforschung; Diagnostik und Förderung in der Grundschule; Lehrerbildung; Umgang mit Heterogenität; Leistungs- und Persönlichkeitsförderung; Jahrgangsgemischtes Lernen; Inklusive Settings.

 

Marko Neumann (geb. 1975), Dr. phil., Studium der Erziehungswissenschaften, Soziologie und Psychologie an der Humboldt-Universität zu Berlin, Promotion an der Freien Universität Berlin. Seit 2013 Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung Struktur und Steuerung des Bildungswesens am DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation.

Forschungsschwerpunkte: Empirische Untersuchung von Reformprozessen im Bildungswesen; Einfluss schulischer Lernumwelten auf Bildungserwerbsprozesse; Veränderungen rund um die gymnasiale Oberstufe und das Abitur.


Annette Noschka-Roos (geb. 1952), Prof. Dr. päd., Diplomstudium in Erziehungswissenschaft mit Schwerpunkt Erwachsenenbildung und Kommunikationswissenschaft, Promotion in Allgemeiner Pädagogik zum Themengebiet Museumspädagogik/Besucherforschung. Von 2006 bis 2017 Leiterin der Hauptabteilung Bildung im Deutschen Museum, seit 2011 Professur für Museumspädagogik an der TUM School of Education, München. Im Deutschen Museum verantwortlich für den Bereich Ausstellungsdidaktik/Besucherforschung sowie für das TUMlab, zuvor freiberufliche Forschungsprojekte am Institut für Museumsforschung in Berlin, Mitarbeit bei Neugründungen von Museen beziehungsweise Dauerausstellungen mit dem Schwerpunkt besucherorientierter Ausstellungsplanung, Evaluation, Textredaktion (z. B. Haus der Geschichte, Bonn; NixdorfForum, Paderborn; Geldmuseum der Deutschen Bundesbank, Frankfurt am Main). Mitglied im Deutschen Museumsbund, dort Sprecherin des Arbeitskreises Bildung und Vermittlung, Mitglied im International Council of Museums (ICOM).

Forschungsschwerpunkte: Entwicklung und Evaluation neuer Formate in Ausstellungen und Laboren; Besucherforschung; Forschung zur Kulturellen Bildung.


Paula Protsch (geb. 1981), Dr. phil., Studium der Sozialwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin, Promotion 2012 im Fach Soziologie an der Freien Universität Berlin. Dissertationspreise: Ernst-Reuter-Preis der Freien Universität Berlin; Nachwuchspreis der Sektion Bildung und Erziehung der Deutschen Gesellschaft für Soziologie; Friedrich-Edding-Preis für Berufsbildungsforschung. Seit 2008 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) in der Abteilung Ausbildung und Arbeitsmarkt (Leitung Prof. Dr. Heike Solga).

Forschungsschwerpunkte: Soziale Ungleichheiten beim Übergang von der Schule in den Arbeitsmarkt mit einem besonderen Fokus auf die Bedeutung betrieblicher und beruflicher Faktoren.


Dirk Richter (geb. 1980), Prof. Dr. phil., seit 2016 Professor für Erziehungswissenschaftliche Bildungsforschung, Universität Potsdam. 2007 bis 2010 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, 2010 bis 2015 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) an der Humboldt-Universität Berlin, 2015 bis 2016 Juniorprofessor für Quantitative Forschungsmethoden in der Bildungsforschung an der Bergischen Universität Wuppertal.

Forschungsschwerpunkte: Kompetenzerwerb in der Lehrerausbildung und der Lehrerfortbildung und Kooperation von Lehrkräften; Implementation von Bildungsstandards.


Hans-Günther Roßbach (geb. 1951), Prof. Dr. phil., Dipl.-Päd., Studium der Erziehungswissenschaft mit den Nebenfächern Soziologie und Psychologie, Promotion in Erziehungswissenschaft, Habilitation in Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Empirische Bildungsforschung. Von 1995 bis 2002 Professor für Allgemeine Didaktik/Schulische und außerschulische Unterrichtsforschung an der Universität Lüneburg, seit 2002 Inhaber des Lehrstuhls für Elementar- und Familienpädagogik, Otto-Friedrich-Universität Bamberg, und von 2014 bis 2017 Direktor des Leibniz-Instituts für Bildungsverläufe (LIfBi) in Bamberg. Mitherausgeber der Zeitschrift für Erziehungswissenschaft und der Zeitschrift Frühe Bildung, Mitglied des Aktionsrat Bildung, Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats des Haus der kleinen Forscher.

Forschungsschwerpunkte: Bildung in der frühen Kindheit; Pädagogische Qualität; Längsschnittforschung; Modellversuche und ihre Evaluation.


Katharina Scheiter (geb. 1974), Prof. Dr. rer. nat., Dipl.-Psych., Leiterin der Arbeitsgruppe Multiple Repräsentationen am Leibniz-Institut für Wissensmedien (IWM) und Professorin für Empirische Lehr-Lernforschung an der Eberhard Karls Universität Tübingen. Studium der Psychologie in Göttingen, Promotion an der Eberhard Karls Universität Tübingen. Mitglied im Vorstand der Tübinger Graduiertenschule Learning, Educational Achievement, and Life Course Development (LEAD). Mitglied des School Boards der Tübingen School of Education und verantwortlich für das Tübingen Digital Teaching Lab. Erik de Corte Award der European Association for Research in Learning and Instruction 2009.

Forschungsschwerpunkte: Wissenserwerbsprozesse im Umgang mit multiplen Repräsentationen, z. B. zur Gestaltung digitaler Schulbücher und tabletbasierter Anwendungen für den Bildungskontext; Einsatz digitaler Medien im Unterricht.


Bernhard Schmidt-Hertha (geb. 1973), Prof. Dr. phil. habil., seit 2012 Professor für Erziehungswissenschaft mit Schwerpunkt berufliche und betriebliche Weiterbildung, Eberhard Karls Universität Tübingen. 2002 bis 2010 Wissenschaftlicher Assistent und Mitarbeiter an der Ludwig-Maximilians-Universität München, 2010 Vertretungsprofessor Erwachsenenbildung an der Goethe-Universität Frankfurt, 2010 bis 2012 Vertretungsprofessor für Weiterbildung und Medien an der Technischen Universität Braunschweig. Mitbegründer und -herausgeber der Online-Zeitschrift Bildungsforschung, Koordinator des Europäischen Forschungsnetzwerks Education and Learning of Older Adults (ELOA), Beirat der Deutschen Gesellschaft für Wissenschaftliche Weiterbildung und Fernstudium (DGWF) und der Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte (WIFF).

Forschungsschwerpunkte: Berufliche und betriebliche Weiterbildung; Informelles Lernen; Evaluation und Qualitätssicherung; Lernen und Bildung Älterer; Medienkompetenzentwicklung.


Josef Schrader (geb. 1958), Prof. Dr. phil. habil., seit 2012 Wissenschaftlicher Direktor und Vorstand des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung – Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen e. V. (DIE), Bonn, seit 2003 Professor für Erwachsenenbildung/Weiterbildung, Eberhard Karls Universität Tübingen. 1993 bis 1999 Wissenschaftlicher Assistent und Mitarbeiter an der Universität Bremen, 2000 bis 2003 Abteilungsleiter im Deutschen Institut für Erwachsenenbildung, Frankfurt/Bonn, 2002 Vertretungsprofessur Erwachsenenbildung an der Ruhr-Universität Bochum. Mitglied der Sektion Erwachsenenbildung und der Arbeitsgruppe für Empirische Pädagogische Forschung der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft sowie der American Educational Research Association. Mitherausgeber der Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, Mitherausgeber der Zeitschrift für Weiterbildungsforschung – Report, Editorial Board des International Yearbook of Adult Education.

Forschungsschwerpunkte: Lehren und Lernen in der Erwachsenen- und Weiterbildung; Professionalisierung des Weiterbildungspersonals; Struktur und Steuerung des Weiterbildungssystems; International-vergleichende Forschung.


Stephan Schwan (geb. 1960), Prof. Dr. rer. soc., Studium der Psychologie an der Eberhard Karls Universität Tübingen (Diplom 1988), Promotion 1992, Habilitation 2000. Von 2002 bis 2004 Professor für e-Learning an der Johannes Kepler Universität Linz. Seit 2004 Leiter der Arbeitsgruppe Realitätsnahe Darstellungen am Leibniz-Institut für Wissensmedien (IWM).

Forschungsschwerpunkte: Kognitive Verarbeitung und Verstehen von dynamischen audiovisuellen Darstellungen; Wissenserwerb mit digitalen topographischen und thematischen Karten; Rolle digitaler Medien und authentischer Exponate für das informelle Lernen in Museen und Ausstellungen.


Heike Solga (geb. 1964), Prof. Dr. phil., Studium der Soziologie an der Humboldt Universität zu Berlin und der Stanford University (USA). Promotion und Habilitation im Fach Soziologie an der Freien Universität Berlin in 1995 bzw. 2013. Von 1991 bis 2005 Mitarbeiterin und Nachwuchsgruppenleiterin am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin mit Gastprofessuren an der Yale University und Eidgenössischen Technischen Hochschule sowie Universität Zürich. Anschließend Professuren an den Universitäten in Leipzig und Göttingen. Seit 2008 Leiterin der Abteilung Ausbildung und Arbeitsmarkt am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB). Seit 2008 Professorin für Soziologie an der Freien Universität Berlin und Wissenschaftliche Leiterin der Etappe 6 Berufliche Bildung und Übergang in den Arbeitsmarkt des Nationalen Bildungspanels (NEPS).

Forschungsschwerpunkte: Bildungssoziologie; Arbeitsmarkt- und Lebensverlaufsforschung.


Katharina Spieß (geb. 1966), Univ.-Prof., Dr. rer. soc., Dipl.-Volkswirtin. Studium der Volkwirtschaftslehre und Politischen Wissenschaft an der Universität Mannheim, Promotion an der Ruhr-Universität Bochum, Habilitation an der Technischen Universität Berlin. 1997 bis 2000 Projektleiterin bei der Prognos AG, Basel und Berlin, 2000 bis 2012 Wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der Längsschnittstudie des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP), seit 2012 Leiterin der Abteilung Bildung und Familie am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin). Inhaberin der Professur für Familien- und Bildungsökonomie an der Freien Universität Berlin seit 2006. Mitglied in unterschiedlichen Forschungsnetzwerken und Expertengruppen, z. B. Sachverständigenkommissionen für den 7. Familienbericht und den 14. Kinder- und Jugendbericht, Wissenschaftlicher Beirat für Familienfragen beim BMFSFJ und Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Gemeinschaftsaufgabe Feststellung der Leistungsfähigkeit des Bildungswesens.

Forschungsschwerpunkte: Bildungs- und familienökonomische Fragestellungen mit einem Schwerpunkt auf der frühen Bildung und Betreuung.


Petra Stanat (geb. 1964), Prof. Dr., Studium der Psychologie, Dipl.-Psych., Promotion in Sozial- und Persönlichkeitspsychologie, Habilitation in Erziehungswissenschaft, seit 2010 Professorin für Lehr-/Lernforschung, Förderung und Evaluation (Pädagogische Psychologie) und Direktorin des Instituts zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) an der Humboldt-Universität zu Berlin. Von 2007 bis 2010 Professorin für Empirische Bildungsforschung an der Freien Universität Berlin, von 2005 bis 2007 Professorin für Empirische Unterrichtsforschung und Geschäftsführerin des Zentralinstituts für Lehr-Lernforschung an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Mitherausgeberin der Zeitschrift für Pädagogik, Sprecherin des DFG-Fachkollegiums Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung, Mitglied im Beirat des österreichischen Bundesinstituts bifie (Bildungsforschung, Innovation & Entwicklung des österreichischen Schulwesens).

Forschungsschwerpunkte: Soziale, zuwanderungsbezogene und geschlechtsbezogene Disparitäten im Bildungserfolg; Zweitsprachförderung und Lesekompetenz; Bildungsqualität und Bildungsmonitoring.


Johanna Storck (geb. 1984), Dr. rer. oec., Studium der Volkwirtschaftslehre an der Universität Potsdam und der University of Wisconsin, Milwaukee, USA. Promotion im Jahr 2012 zu einem bildungsökonomischen Thema an der Freien Universität Berlin und Mitglied des Graduate Centers des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin). 2012 bis 2016 Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Abteilung Bildung und Familie am DIW Berlin, seit 2016 Qualitätsmanagement der Humboldt Universität zu Berlin.

Forschungsschwerpunkte: Empirische Bildungs-und Familienforschung, insbesondere Übergang von der Schule in die weiterführende Bildung sowie Vereinbarkeit von Familie und Beruf.


Heinz-Elmar Tenorth (geb. 1944), Prof. (em.) Dr. phil., Dr. h. c., bis 2011 Humboldt-Universität zu Berlin, Mitglied u. a. der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, korrespondierendes Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Mitglied im Kuratorium des Instituts zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) und Mitglied des Senats der Leibniz-Gemeinschaft.

Forschungsschwerpunkte: Historische Bildungsforschung; Universitätsgeschichte.


Rudolf Tippelt (geb. 1951), Prof. Dr. phil. habil. i. R., seit 1998 Professor für Allgemeine Pädagogik und Bildungsforschung an der Ludwig-Maximilians-Universität München. 1979 bis 1987 Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Hochschulassistent an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, 1987 bis 1991 Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Stellvertretender Direktor des Landesinstituts für allgemeine Weiterbildung in Mannheim, 1991 bis 1998 Professor für Erziehungswissenschaft an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. 2006 bis 2010 Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft, Sprecher und Mitglied verschiedener wissenschaftlicher Beiräte, Verwaltungsräte und Evaluationskommissionen (z. B. DIE, DJI, LIfBi, Leibniz-Gemeinschaft, OECD-CERI), Mitherausgeber der Zeitschrift für Pädagogik, Beirat der Zeitschrift für Erziehungswissenschaft.

Forschungsschwerpunkte: Bildungsforschung; Weiterbildung/Erwachsenenbildung; Bildungsprozesse über die Lebensspanne; Übergang von Bildung in Beschäftigung; Professionalisierung und Fortbildung des pädagogischen Personals (im internationalen Kontext).


Ulrich Trautwein (geb. 1972), Prof. Dr. phil. habil., Studium der Psychologie an der Georg-August-Universität Göttingen und der University of California, Santa Cruz. 2002 Promotion zum Dr. phil., 2005 Habilitation an der Freien Universität Berlin. Von 1999 bis 2008 am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin. 2008 Ruf auf den Lehrstuhl für Empirische Bildungsforschung an der Eberhard Karls Universität Tübingen. Gründungsdirektor des Hector-Instituts für Empirische Bildungsforschung an der Eberhard Karls Universität Tübingen sowie Direktor der im Rahmen der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder eingeworbenen Graduiertenschule Learning, Educational Achievement, and Life Course Development (LEAD).

Forschungsschwerpunkte: Empirisch orientierte Lehr- und Lernforschung; Selbstkonzeptentwicklung; Veränderungen der gymnasialen Oberstufe und ihre Folgen.


Sabine Walper (geb. 1956), Prof. Dr. phil., Dipl.-Psych., Professorin für Allgemeine Pädagogik und Bildungsforschung mit dem Schwerpunkt Jugend- und Familienforschung an der Ludwig-Maximilians-Universität München, seit 2012 Forschungsdirektorin am Deutschen Jugendinstitut (DJI) in München. Mitinitiatorin des DFG geförderten deutschen Beziehungs- und Familienpanels pairfam. Unter anderem Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats für Familienfragen am Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) sowie Vorsitzende der Sachverständigenkommission des Neunten Familienberichts.

Forschungsschwerpunkte: Bildung und Erziehung in Familien; Scheidungs- und Armutsforschung; Förderung elterlicher Erziehungskompetenz; Problemverhalten im Jugendalter; Auswirkungen elterlicher Konflikte auf die Entwicklung von Kindern/Jugendlichen.


Rolf Werning (geb. 1959), Prof. Dr. phil., Studium der Sonderpädagogik (1. Staatsexamen) und Diplom-Pädagogik sowie Promotion in Erziehungswissenschaften an der Technischen Universität Dortmund, 2. Staatsexamen (Lehramt Sonderpädagogik) und Lehrer für Sonderpädagogik an Förderschulen in Dortmund und Hagen, Ausbildung in systemischer Therapie und Beratung (Internationale Gesellschaft für Systemische Therapie, Heidelberg). Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Wissenschaftlichen Einrichtung Laborschule an der Universität Bielefeld. Seit 1997 Professor für Pädagogik bei Lernbeeinträchtigungen und inklusive Schulentwicklung an der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover.

Forschungsschwerpunkte: Inklusive Bildung im frühkindlichen und im schulischen Bereich; Internationale Projekte zur inklusiven Bildung in Afrika und Zentralamerika; Wissenschaftliche Begleitung der inklusiven Schule in Niedersachsen; Expertisen zur inklusiven Lehrerbildung.


Ludger Wößmann (geb. 1973), Prof. Dr. sc. pol., Professor für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Bildungsökonomik, Ludwig-Maximilians-Universität München, Leiter des ifo Zentrum für Bildungsökonomik. Studium an der Philipps-Universität Marburg, University of Kent at Canterbury und am Institut für Weltwirtschaft, Kiel (Advanced Studies Program), Promotion an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Habilitation an der Technischen Universität München. Forschungsaufenthalte in Stanford, Harvard und am National Bureau of Economic Research. Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften acatech, des Wissenschaftlichen Beirats beim Bundeswirtschaftsministerium und der International Academy of Education. Mitherausgeber des Handbook of the Economics of Education.

Forschungsschwerpunkte: Bildungsökonomik, Wachstumsökonomik und Wirtschaftsgeschichte mit Fokus auf der Bedeutung von Bildung für wirtschaftlichen Wohlstand und der Bedeutung von institutionellen Rahmenbedingungen des Schulsystems für Effizienz und Chancengerechtigkeit.


Vaishali Zambre (geb. 1986), Dr. rer. oec., Diplom-Volkswirtin (M. A.), Studium der Volkswirtschaftslehre an der Universität Potsdam und an der University of Wisconsin-Milwaukee, USA. Promotion im Jahr 2017 und Mitglied im Graduate Center des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin). Von 2013 bis 2018 Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung Bildung und Familie am DIW Berlin. Seit 2018 Referentin im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

Forschungsschwerpunkte: Bildungsökonomie; Angewandte Mikroökonometrie.


Karin Zimmer (geb. 1967), Prof. Dr. phil., Dipl.-Psych., Professorin für Empirische Bildungsforschung an der Universität Vechta. 2013 bis 2017 Koordinatorin des Leibniz-Forschungsverbundes Bildungspotenziale (LERN) am DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation in Frankfurt am Main, 2010 bis 2012 Koordinatorin der nationalen Bildungsberichterstattung für Deutschland, 2006 bis 2009 Leitende Analystin des Programme for International Student Assessment (PISA) im Bildungsdirektorat der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in Paris, 2001 bis 2006 Professorin für Psychometrische Methoden und Diagnostik an der Universität Aalborg (Dänemark). Wissenschaftliche Mitarbeiterin am IPN – Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik in Kiel und an den Universitäten in Oldenburg und Regensburg.

Forschungsschwerpunkte: Messen, Assessment und Evaluation; Methoden zur Integration von Forschungsergebnissen; Wissenstransfer.